Aktion sauberer Pferdesport, oder? PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Ute   
Freitag, 02. Oktober 2009 um 14:33
pferd_doping_spritzenIm Mitteilungsblatt der FN aus September werden Doping-Fälle publiziert, u. a. ist hier von Pferden zu lesen, die in nationalen Prüfungen der Klassen A bis S gestartet sind. Die nachgewiesenen Wirkstoffe gehen von Asthma- bis zu durchblutungsfördernden Medikamenten bei Hufrollenentzündungen.

Selbstverständlich gehören kranke Pferde nicht auf's Turnier, aber ein wenig mehr Differenzierung wünsche ich mir in der Dopingdiskussion.

Das Pferd, bei dem das durchblutungsfördernde Mittel nachgewiesen wurde, ist in einer A-Dressur eingesetzt worden, was nichts ist, was grundsätzlich für Hufrollepferde nicht in Frage käme, schließlich sind die Anforderungen moderat.

Hätte man das Pferd ohne das durchblutungsfördernde Medikament, nur mit einem Sonderbeschlag ausgestattet, wäre es nicht gedopt gewesen, obwohl es sich bei einem Sonderbeschlag ebenfalls und eine "Methode zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit" handelt. Nur mit dem kleinen, aber gravierenden Unterschied, dass manche Methoden erlaubt sind, andere wieder nicht.

Gerecht ist das nicht.

Mit den Veröffentlichungen aus September verabschiedet die FN einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Säuberung des Pferdesports.

170.000 Euro sollen alleine für die Ein- und Durchführung von Trainingskontrollen der Kaderpferde fließen. Ob damit aber die hinter den heimischen Reithallen stattfindenden, verbotenen Methoden wirklich wirksam bekämpft werden können, das wage ich zu bezweifeln. Denn ein Pferd ist immer noch ein Pferd, das sich mit ehrgeizigen Menschen herumschlagen muss.

Übrigens: Der Reiter des Hufrollenpferdes wurde für ein halbes Jahr gesperrt.

Isabell Werth, bei deren Pferd "Whisper" Fluphenazin nachgewiesen wurde, ein Wirkstoff, der in Psychopharmka enthalten ist, die u. a. gegen Schizophrenie verordnet werden, wurde auch nicht länger gesperrt.
Im Mitteilungsblatt der FN aus September werden Doping-Fälle
publiziert, u. a. ist hier von Pferden zu lesen, die in nationalen
Prüfungen der Klassen A bis S gestartet sind. Die nachgewiesenen
Wirkstoffe gehen von Asthma- bis zu durchblutungsfördernden
Medikamenten bei Hufrollenentzündungen.

Selbstverständlich gehören kranke Pferde nicht auf's Turnier,
aber ein wenig mehr Differenzierung wünsche ich mir in der
Dopingdiskussion.

Das Pferd, bei dem das durchblutungsfördernde Mittel nachgewiesen
wurde, ist in einer A-Dressur eingesetzt worden, was nichts ist, was
grundsätzlich für Hufrollepferde nicht in Frage käme, schließlich sind
die Anforderungen moderat.

Hätte man das Pferd ohne das durchblutungsfördernde Medikament, nur
mit einem Sonderbeschlag ausgestattet, wäre es nicht gedopt gewesen,
obwohl es sich bei einem Sonderbeschlag ebenfalls und eine "Methode
zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit" handelt. Nur mit
dem kleinen, aber gravierenden Unterschied, dass manche Methoden
erlaubt sind, andere wieder nicht.

Gerecht ist das nicht.

Mit den Veröffentlichungen aus September verabschiedet die FN einen
umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Säuberung des Pferdesports.

170.000 Euro sollen alleine für die Ein- und Durchführung von
Trainingskontrollen der Kaderpferde fließen. Ob damit aber die hinter
den heimischen Reithallen stattfindenden, verbotenen Methoden wirklich
wirksam bekämpft werden können, das wage ich zu bezweifeln. Denn ein
Pferd ist immernoch ein Pferd, das sich mit ehrgeizigen Menschen
herumschlagen muss.

Übrigens: Der Reiter des Hufrollenpferdes wurde für ein halbes
Jahr gesperrt.

Isabell Werth, bei deren Pferd "Whisper" Fluphenazin nachgewiesen
wurde, ein Wirkstoff, der in Psychopharmka enthalten ist, die u. a.
gegen Schizophrenie verordnet werden, wurde auch nicht länger
gesperrt.

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