Pferdefütterung - minimalistisch, oder? PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Ute   
Montag, 19. Oktober 2009 um 12:35
hafer_pferdefutterIn deutschen Reitställen wird kunterbunt gefüttert. Da geht's von haferfreien Müslis über Pellets und Mash (handgerührt oder manchmal auch geschüttelt) bis hin zu minimalistischem Hafer.

Stallmeister, sind nicht mehr vorhanden, mit deren Aussterben "füttert das Auge" nicht mehr mit. Statt dessen verdienen sich Tierärzte goldene Nasen, wenn denn die Pferdebesitzer überhaupt feststellen, dass ihr Pferd irgendwie schlapp ist, werden im besten Fall Blutbilder gemacht, eine Zeitlang Mineralfuttermittelchen beigefüttert oder aber auch nicht.

Es scheint mir, dass die Pferdefütterung ebenso wie Schabrackenfarben und Glitzerstirnbänder Moden unterlegen ist, die ein vernunftbegabter Mensch nicht nachvollziehen kann.

Ich bedauere das Aussterben der Stallmeister, der dem bedürftigen Pferd, das drei Stunden gearbeitet hatte und am nächsten Tag ebensolange arbeiten würde noch eine Scheppe Hafer mehr in die Krippe gegeben hat und dem Pferd eine Extraportion Heu zuschusterte.

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