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Geschrieben von: Ute
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Donnerstag, 08. April 2010 um 00:00 |
"Feine Hilfen"? Ich kanns nicht mehr ertragen ...
Ich kann den Begriff "feine" Hilfen aus dem Philippe Karl Lager nicht mehr hören. Was soll das überhaupt heißen? Hat die Légèreté das Adjektiv "fein" ausschließlich für sich gebucht?
Was soll das überhaupt bedeuten? Ein feiner Mensch kann jemand besonders edler Abstammung oder ein besonders sensibler Mensch sein, ein feines Gewebe ist etwas zartes, durchscheinendes, wer ein feines Gehör hat, hört besonders gut. Eine feine Sache kann auch eine erfreuliche Sache sein. Manchmal ist fein aber auch negativ belegt. Das ist aber eine feine Gesellschaft!
Ich nehme an, dass die französischen Jünger unter feinen Hilfen nichts vornehmes verstehen, auch nichts zartes oder durchscheinendes, sondern damit eine gefühlvolle Hilfengebung beim Pferd meinen.
In diesem Punkt unterscheiden sie sich aber in keiner Weise von der Hilfengebung in dem von den Klassik-Reitern verteufelten FN-Lager. Die deutsche Reitlehre geht sogar noch weiter, denn wir wollen schließlich als Ziel der Reiter- und Pferdeausbildung unsichtbare Hilfen geben.
Im Idealfall braucht der Reiter die Hilfe sogar nur zu denken.
Feiner geht's doch nicht, oder?
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Kommentare
Danke!
Arno
Gut das ich nur das Pferd festhalten muss ;-)