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Stallapotheke PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Ute   
Montag, 12. Juli 2010 um 00:00

... eine gut sortierte Stallapotheke  ...

Pferd vertreten sich und lahmen oder sie zanken sich mit Weidepartnern und tragen Blessuren davon. Oft sind die Verletzungen eher leicht und können selbst behandelt werden. Eine gut ausgestattet Stallapotheke hilft dabei. Bei größeren Verletzungen sollte sowieso der Tierarzt hinzugezogen werden!

Was unbedingt in die Stallapotheke gehört:

1. ein Fieberthermometer, an dessen Ende ein Band geknotet wurde und das mit einer Wäscheklammer am Pferdeschweif gesichert wird.
(die normale Körpertemperatur beim erwachsenen Pferd liegt zwischen 37,5 und 38,5°C)

2. eine Pinzette zum Entfernen von Fremdkörpern

3. ein scharfer Einwegrasierer, um Wundränder zu rasieren

4. eine desinfizierende Salbe (Braunovidon oder Betaisodona) zum Desinfizieren von Wunden, nachdem sie gesäubert wurden

5. Watte für Angussverbände, bei Strahlfäule und dergleichen

6. sterile Abdecktücher und Kompressen, um Wunden, die ggfs. genäht werden müssen, bis zum Eintreffen des Tierarztes abzudecken

7. elastische Bandagen zum Fixieren von Kompressen oder Abdecktüchern

8. Klebeband zum Fixieren von Bandagen oder Abdecktüchern

9. eine Nasenbremse (wirkt viel sanfter als es aussieht!), zum Ruhigstellen des Pferdes in schwierigen Situationen

10. Kühlpacks (gibts auch ohne Kühlschrank als Einwegkühlpacks) zum Kühlen bei Tritten, Schwellungen oder Prellungen

11. Heparinsalbe bei Tritten, Stößen und Verstauchungen, nicht nur beim Pferd, nicht für Verletzungen der Haut ;-)  

12. Einweghandschuhe


Das Superpferd-Team wünscht euch gesunde Pferde!

zu 1) ein wasserdichtes Fieberthermometer, das regnerisches Wetter am Stall aushält und eine kurze Messzeit hat:

 

zu 9) die Nasenbremse, deren Handhabung man sich auf jeden Fall zeigen lassen sollte:

zu 10) Sehr praktische Einwegkühlpacks, auch für ReiterInnen

 

 

 

 



 


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Flirrende Hitze PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Ute   
Montag, 12. Juli 2010 um 00:00

... wenn die Sonne auf's Fell brennt ...

10 Tipps zum Reiten und Umgang mit unseren Pferden

Pferde sind Steppentiere, viele Pferde blühen bei warmen Temperaturen nahezu auf, wenn sich das Thermometer aber um die 30° C bewegt, dann sollte man einige Tipps und Hinweise beachten, die Pferd und Reitern das Leben erleichtern.

  1. Verlange dem Pferd nichts ab, was du nicht selbst tun würdest. Wenn du für dich selbst Sport ausschließst, dann sollte auch dein Pferd keinen Sport machen müssen.
  2. Sorge für ausreichend Wasser und Schatten. Wenn dein Pferd auf der Weide keinen Schatten zur Verfügung hat, ist es in den heißen Mittagsstunden im Stall besser aufgehoben.
  3. Sieh deinem Pferd in’s Maul. Sind die Schleimhäute gelblich und nicht rosig, kann das unter anderem auf ein Kreislaufproblem hinweisen. Bringe dein Pferd in den Schatten und biete Wasser an. Vorsichtige kalte Beingüsse bringen den Kreislauf wieder in Schwung. Beginne mit den Beingüssen an den Hinterbeinen.
  4. Schwankt dein Pferd, schwitzt es stark, behandle es ebenfalls mit kalten Beingüssen. Führe zwischendurch ein wenig im Schritt und wiederhole die Güsse. Tritt keine Besserung ein, rufe sofort den Tierarzt!
  5. Sorge für ausreichend Mineralien und Salz. Durch starkes Schwitzen verliert ein Pferd viele Mineralien, die wieder aufgenommen werden müssen. Ein Salzleckstein ist Minimun!
  6. Pferde können Sonnenbrand bekommen. Schimmel und empfindliche Füchse sind besonders gefährdet. Weiße Abzeichen bei allen Pferden, insbesondere am Kopf sollten geschützt werden.
  7. Arbeite mit dem Pferd nicht in der Mittagshitze. Verlege die Reitstunden auf den frühen Morgen oder auf den Abend.
  8. Verwende ausreichen Fliegen- oder Bremsenspray, um dem Pferd unliebsame Plagegeister vom Körper zu halten.
  9. Verwende auf der Weide Fliegenfransen, um Augenentzündungen vorzubeugen.
  10. ... und wenn’s viel zu heiß ist: Eine Dusche und Arbeitspause tut 2- und 4-Beinern gut!

Das superpferd-Team wünscht euch einen tollen Pferdesommer!

Diese Tipps und Hinweise sind auch als PDF-Datei downloadbar. Der Download ist nur für angemeldete Superpferd-Benutzer zugänglich. Die Anmeldung ist kostenlos. Einfach jetzt hier klicken und anmelden!

 

 



 

 

 

 




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Giftpflanzen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Ute   
Montag, 03. Mai 2010 um 10:39

Der Mai ist gekommen ...
Ein Pferd auf einer Weide
... die Bäume schlagen aus. Überall am Stall und auf der Weide grünt und blüht es, aber: Nicht alles, was die Reiternase und dessen Herz und Auge erfreut, ist für unsere Pferde unbedenklich. Immer wieder finden wir Ginster auf Weiden, Buchsbaumeinfassungen von Beeten der Stallanlagen, Ahorn, Eiche und Co. auf Wiesen und Weiden.
Lorbeer und Lebensbaum werden für Turnierdekorationen verwendet, Oleanderbäumchen schmücken Terassen und Eingänge zum Casino.

Zwar kennt fast jeder die Vogelbeere und den Goldregen und weiß um deren Giftigkeit, dass aber auch Schneeball und viele weitere Pflanzen Vergiftungserscheinungen wie Koliken und Leberschäden hervorrufen, die schlimmstenfalls tödlich verlaufen, wissen die wenigsten.

Deshalb gibt es hier eine Auflistung einiger verbreiteter, giftiger Pflanzen,  die unsere Pferde auf keinen Fall fressen dürfen:

Glyzinie oder Blauregen
(lat. Wisteria)
- die ganze Pflanze ist giftig, wenige Samenkörner können bereits Vergiftungserscheinungen auslösen.

Adlerfarn
Eine Dosis von 2-3 kg (auch getrocknet im Heu!) ist tödlich.

Robinie
((falsche) Akazie, Schlehdorn, Silberregen)
- die ganze Pflanze ist giftig, wenige Samenkörner können bereits Vergiftungserscheinungen auslösen.

Rhododendron
(Alpenrose)
- hat für Pferde giftige Blätter.

Bärenklau
(lat. Heracleum)
-die ganze Pflanze, insbesondere jedoch der Saft des Riesen-Bärenklau, ist giftig.

Bittersüßer Nachtschatten
(lat.Solanum dulcamara) oder Bittersüß, Hundebeere, Mäuseholz, Pissranke, Stinkbeere, Saurebe, Süßstoff, Waldnachtschatten
- sehr giftig. Geringe Mengen an Beeren wirken tödlich!

Bohne
- 500 g roher Bohnen sind für Pferde giftig.

Buchsbaum
- eine Dosis von ca. 700 g frischer Blätter ist für Pferde tödlich.

Buschwindröschen
(Waldanemone)
Wie hoch die giftige Dosis genau ist, weiß man nicht. Unstrittig ist die Giftigkeit.

Efeu
- die ganze Pflanze ist giftig und im Winter für Pferde besonders verlockend, da sie immergrün ist.

Eibe
(Taxus)
- alle Pflanzenteile der Eibe sind giftig. Bereits 150 g wirken bei einem Pferd tödlich.

Eiche
- ab einer Aufnahme von 500 g Blätter/Rinde/Eicheln wird es für ein Pferd kritisch.

Eisenhut
- sehr giftig. Tödliche Dosis ca. 100 bis 200 g.

Fingerhut
- sehr giftig. Tödliche Dosis 100 g frischer Pflanze, 25 g getrocknet

Ginster
- giftig, insbesondere für trächtige Stuten.

Goldregen
- sehr giftig. 250 g Samen oder 500 g Rinde sind eine tödliche Dosis für Pferde.

Herbstzeitlose
- sehr giftig. Die für Menschen tödliche Dosis liegt bei 5 g Samen oder 50 g Blättern. Die grünen Blätter der Herbstzeitlosen werden oft mit Bärlauch verwechselt. Die Blüte enthält das meiste Gift, dicht gefolgt von Samen und Blättern sowie der Knolle.

Ilex oder Stechpalme
- wird von Pferden wegen der stacheligen Blätter wahrscheinlich nicht gefressen, dennoch: 20 - 30 der roten Beeren sind die tödliche Dosis für Menschen, für Pferde entsprechend mehr.

Jakobsgeiskraut oder Jakobskreuzkraut
- eine sehr giftige Pflanze. Das Gift ist in den gelben Blüten doppelt so hoch wie in dem grünen Blätter und Stielen. 40 bis 80 g Aufnahme der Frischpflanze ist für Pferde tödlich.

Kartoffel
- sehr giftig sind alle grünen Teile der Pflanze sowie Knolle und Keime.

Kirschlorbeer
- giftig. Blätter und Samen. Tödliche Dosis für Pferde ca. 1 kg Blätter

Thuja
(Lebensbaum)
- sehr giftig.

Liguster
- sehr giftig. Beeren, Blätter  und Rinde. Tödliche Dosis: ca. 100 g

Oleander 
- sehr giftig. Tödliche Dosis für Pferde 15 - 20 g, ungefähr 20 Blätter.

Schneeball
- giftig. Rinde und Blätter

Pfaffenhütchen oder Spindelstrauch
- die ganze Pflanze ist überaus giftig. Die tödliche Dosis für Pferde ist gering.

Stechapfel
(Datura)
- äußerst giftig. Die Aufnahme weniger Gramm Samen ist bereits eine tödliche Dosis für Pferde.

Tollkirsche
- äußerst giftig. Tödliche Dosis für Pferde, 200 - 300 g Blätter, ca. 100 g Wurzeln.

Walnuss
- giftig. Rinde, Holz und Fruchtschalen

Weihnachtsstern
(Adventsstern)
- giftig. Ganze Pflanze, insbesondere der Milchsaft

Eine Übersicht dieser Giftpflanzen inkl. Fotos bzw. Illustrationen ist nur für angemeldete Superpferd-Benutzer zugänglich. Die Anmeldung ist kostenlos. Einfach jetzt hier klicken und anmelden!




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Der muss mal auf die Wiese! PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Ute   
Mittwoch, 09. Juni 2010 um 00:00

Ein Pferd auf einer WeideJeder Pferdefreund weiß: Pferde sollen auf die Wiese, das ist Balsam für Pferdekörper und -seele. Aber: Die Handbücher und Ratgeber zu Weiden, die auf dem Markt kursieren, empfehlen Weidegrößen von einem Hektar für zwei Pferde, das sind schließlich 10.000 Quadratmeter! Wer hat schon so viel Weidefläche zur Verfügung, wo in Ballungszentren sogar Paddocks Mangelware sind ...

Wenn die Pferde nicht primär mit dem Weidegras gefüttert werden sollen, man seinem Pferd aber trotzdem wenigstens stundenweise Weidegang gönnen möchte, kommt man auch mit kleinern Flächen aus, wenn man berücksichtigt, dass die Weide ausreichend groß sein MUSS, um sich z. B. nicht nach mehrwöchigem Dauerregen in ein Matsch-Paddock zu verwandeln. Denn wenn die Grasnarbe einmal zertreten ist, wächst da so schnell kein Gras mehr! Neben der Weidegröße gibt es hier noch ein paar praktische Tipps für Weiden:

  • Einzäunung: Sie soll von ausreichend hoch und auch ausreichend sicher eingezäunt sein.
  • Tor: Das Tor sollte ausreichend groß sein, um auch mit schwerem landwirtschaftlichem Gerät hindurch fahren zu können, wenn die Weide nicht von Hand bewirtschaftet wird.
  • Schleuse: Wenn sich mehrere Pferde im Herdenverband befinden, sollte die Weide mit einer Schleuse ausgestattet sein, um sicher ein Pferd von der Weide nehmen zu können.
  • Zufutter: Sollte sich kein Futter mehr auf der Weide befinden, müssen die Pferde mit Raufutter zugefüttert werden. Pferde sind Dauerfresser!

    Sicherheit: Zum Schutz vor Pferderippern hier noch ein paar Sicherheitstipps:

  • Stallhalfter auf der Weide runter!
  • Kraft- / Raufuttergabe stets an einem abgelegenen Ende der Weide
    Den Pferden muss in jedem Fall abtrainiert werden, in Erwartung von Futter zum Gatter zu kommen. Deshalb sollte Futter grundsätzlich an einem Ende der Weide gegeben werden, das schwer zugänglich ist!
  • Stromzaun: Eine mindestens 3-fache Elektroband-Weideeinzäunung mit geringen Abständen zwischen den Litzen (max. 30-40 cm),  sorgt für erschwerten Zugang zur Weide. Das Gras entlang des Stromzauns regelmäßig mähen, damit der Strom auch in der Litze bleibt.

    Gesundheit

  • Giftpflanzen: Welche Pflanzen auf keinen Fall auf und an unseren Weiden wachsen sollten, lesen Sie in diesem Artikel:

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Mounted Games PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Ute   
Dienstag, 23. März 2010 um 00:00
Eine Pferdesportart, für die in Deutschland auch Pferde über Ponymaß zugelassen sind.

Mehr Infos über die Mounted Games gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Mounted_Games
Ein Video, das einen kurzen Einblick in Training und Turnier bietet gibt es hier:





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